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Aller Anfang ist schwer

Bevor ich zum eigentlichen Thema komme, erst einmal ein Dankeschön an alle, die meinen Blog  lesen und mir so hilfreiches Feedback geben. Eure Fragen helfen mir, meine eigenen Vorsätze im Alltag hochzuhalten, und ich freue mich über jeden Einzelnen, den ich ein kleines bisschen unterstützen kann.

Es ist inzwischen 3,5 Jahre her, dass ich angefangen habe, mein Leben auf den Kopf zu stellen, aber ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie schwer es am Anfang war. Es ist so ein großes Thema und so wahnsinnig facettenreich – wo soll man da ansetzen?

Also fangen wir einfach mal ganz vorne an:

Aufstehen

Wahrscheinlich kennt ihr alle den Begriff „Morgenroutine“, und vielleicht hängt er euch genauso zum Hals raus wie mir. Ich bin niemand, der um 5 Uhr aufsteht und noch eben 10km durch den Wald rennt, bevor ich einen grünen Smoothie trinke und um 7 Uhr am Schreibtisch sitze. Ehrlich gesagt, ist meine produktivste Zeit am Morgen und ich möchte spätestens eine Stunde nach dem Aufstehen anfangen zu arbeiten.
Trotzdem habe ich gelernt, dass ich früh morgens schon sehr viel Gutes für mein Magen-Darm System tun kann und damit wesentlichen Einfluss darauf habe, wie der Rest des Tages wird.

Hier meine Tipps:

  • Mein Leben hat sich verändert, nachdem ich angefangen habe einen analogen Wecker zu benutzen, statt meinen Handywecker. Ich habe bei einem Heilpraktiker mal einen Krafttest mit Handy in der Hand gemacht und ich war total überrascht. Ein Handy strahlt selbst im Flugmodus noch total stark und beeinflusst unser ganzes System. Legt es irgendwo in einen anderen Raum, weg von eurem Bett und benutzt es erst wieder, nachdem ihr gefrühstückt habt. Ich verspreche euch: Life Changing!
  • Wenn ich aufstehe, gehe ich in die Küche und koche Wasser. Wenn mein Bauch sich träge, schwerfällig oder so „innerlich verklebt“ anfühlt, trinke ich Zitrone mit heißem Wasser. Das weckt das Magen-Darm System auf und bereitet es darauf vor, Essen zu verdauen. Wenn es im Bauch rumort und gluckert, trinke ich richtig starken Kamillentee, um mein System zu beruhigen (–> Geheimwaffe!).
  • Während ich Zitrone oder Kamille trinke, mache ich entweder Yoga oder meditiere 10 Minuten. Es hat ewig gebraucht, bis ich das wirklich gemacht habe, aber es tut so gut, ich kann es euch nur wärmstens empfehlen!

Frühstücken

Nach Tee und Yoga/Meditation bin ich entspannt, aber wach und kann frühstücken. Hier kann ich euch nur raten: macht es nicht zu kompliziert! Ich weiß, dass es tausende super fancy Pfannkuchen-, Waffel-, Smoothie Bowl- und andere Rezepte gibt, aber grade am Anfang ist weniger manchmal mehr. Meine drei einfachsten und wohltuendsten Frühstücksoptionen sind Haferbrei mit Obst (Grundrezept), Birchermüsli und Rührei mit Gemüse. Achtet darauf, langsam und in Ruhe zu essen und dabei nicht zu trinken.

Um den Rest des Tages Stück für Stück durchzugehen, braucht es wahrscheinlich noch ein paar weitere Blogposts – sagt Bescheid, wenn ihr Interesse habt.

Generell helfen mir folgende Grundsätze:

  • Beim Essen immer sitzen
  • Einmal tief durchatmen, bevor ich das Besteck in die Hand nehme
  • So viel Gemüse wie möglich essen (optimal: ½ Gemüse, ¼ Proteinquelle, ¼ Kohlenhydrat-Quelle; dabei gesunde Fette – Öle, Kerne, Samen etc. – nicht vergessen)
  • Möglichst viel Wasser zwischen den Mahlzeiten trinken – nicht mit den Mahlzeiten
  • Pausen machen, in denen ich alleine bin
  • So viel wie möglich bewegen
  • Nicht zu streng mit mir selbst sein
  • Nicht rennen

Ich freue mich über euer Feedback oder eure Fragen!

Ganz liebe Grüße aus Berlin,

Anika

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