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Nie wieder Schokolade?

„Fehlt dir das denn nicht?“
Das ist die häufigste Frage, die mir gestellt wird, wenn Außenstehende mit meinem Lebensstil in Kontakt kommen.
„Oh du Arme, kannst jetzt ja gar nichts von der Torte essen!“ , oder
„Ist ja echt scheiße, dass du immer selbst kochen musst…“ , oder
„Sag mal, was vermisst du eigentlich am meisten?“

Ehrlich gesagt weiß ich nie so genau, wie ich diese Fragen beantworten soll. Ehrlich gesagt schmecken mir die Dinge, die ich esse, immer sehr gut und mir fehlt nichts. Natürlich treffe ich mich manchmal mit Freunden und trinke einen Tee, während sie Croissants und Kuchen essen, und dann denke ich: och, so ein Croissant wäre lecker. Aber meistens habe ich selbst etwas dabei und dann sind diejenigen, die bei mir probieren positiv überrascht, und mir fällt nicht einmal auf, dass ich etwas „nicht esse“.

Gesundheit ist nicht langweilig

Ich glaube, wenn man eine (Ernährungs-) Umstellung gestaltet, kann sie nur zu einem nachhaltigen Lebensstil werden, wenn man das sieht, was sie einem Gutes bringt – nicht, was sie einem verwehrt. Meine Umstellung hat mir Gesundheit und Energie, sehr sehr leckere Gerichte, so viel Wissen, große Freude am Kochen, Gleichgewicht und vieles mehr gebracht.

Genau aus diesem Grund finde ich das Label „ohne“ so anstrengend. Ohne Tierprodukte, ohne Gluten, ohne Milch, ohne Ei, ohne Zucker, usw. Die Zeiten sind vorbei, in denen nur noch Menschen diese Produkte kaufen, die laktoseintolerant sind oder Zöliakie haben. Und trotzdem wird ein gesunder Lebensstil uns überhaupt nicht schmackhaft gemacht. Wenn mir jemand sagt: „Willst du eine Waffel ohne Weizenmehl, ohne Zucker, ohne Milchprodukte und ohne Ei probieren?“, sage ich ganz ehrlich: Nein danke. Fragt mich aber jemand „Willst du eine Apfel-Zimt Waffel mit Hafer und Dattel-Karamel probieren?“, sage ich begeistert: Oh ja!

Das ist auch etwas, dass ich erst lernen musste und was mir geholfen hat, einen gesunden Lebensstil beizubehalten und ihn zu genießen. Ich konnte mir früher nicht vorstellen, ohne Käse oder Schokolade zu leben, aber so fühlt es sich heute auch nicht mehr an.

Und außerdem: Wenn ich das Gefühl habe, ich verpasse was im Leben, wenn ich diese Torte jetzt nicht probiere, dann probiere ich sie – wenn ich das allerdings mache, schmeckt es meistens nicht mal halb so gut, wie ich es mir vorgestellt hatte. Entweder, es ist mir zu süß oder es schmeckt irgendwie ein bisschen künstlich.

Wann fühlt sich eure gesunde Lebensweise an, als würdet ihr etwas verpassen und wann findet ihr sie richtig cool? Ich freue mich über eure Kommentare!

Ganz liebe Grüße an euch. Eure Anika

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