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Superschnelles Kokos Korma

Ich liebe es zu kochen, wie ihr wahrscheinlich alle wisst. Ganz in Ruhe, mit viel Zeit und am liebsten in großen Portionen für mich und meine Liebsten. Gerade in stressigen Zeiten genieße ich es so sehr, alleine in der Küche produktiv sein zu können, ohne den Kopf anstrengen zu müssen. Die Zeit beim Kochen fliegt, es entspannt mich, man weiß ziemlich genau, was man zu sich nimmt, man kann Zutaten auswählen, die einem gut tun und es kommt (meistens😁) auch etwas sehr Leckeres dabei heraus – also ein echtes Allheilmittel für den Reizdarm.

Die vielleicht offensichtlichste Veränderung, die meinem Darm geholfen hat, war, dass ich angefangen habe selbst zu kochen. Obwohl: ich habe zwar schon immer gerne Kuchen gebacken, die Ergebnisse waren aber eher eine absolute Qual für mein Verdauungssystem. Außerdem habe ich viel außerhalb, in Kantinen und Restaurants, gegessen und ich glaube, die Bäckerei-Verkäuferin gegenüber meiner Uni würde mich heute noch erkennen. Lernen gesund zu kochen, frische Zutaten zu verwenden, es nicht unnötig kompliziert oder aufwändig zu machen und zwar so, dass es danach nicht schlechter schmeckt als die ungesunden Sachen, braucht allerdings auch viel Geduld, Bereitschaft und Zeit. Das hat man im Alltag nicht immer!

Heute ist es einfacher, an gesunde und schnelle Rezepte zu kommen, allerdings habe ich das Gefühl, dass hier in Deutschland immer noch viel Bedarf besteht. Viele Rezepte kommen aus dem Ausland und sind auf Englisch, benutzen exotische Zutaten oder verwenden so viele Trockenfrüchte und Nüsse, dass es dem Darm dann doch nicht gut tut.

Einer der besten Tricks, wenn es unter der Woche schnell gehen soll, ist es, sich am Sonntag 1 oder 2 Stunden Zeit zu nehmen, um vorzubereiten! Wenn das Gemüse schon geschält und geschnitten im Kühlschrank wartet und nur noch aus der Box in die Pfanne befördert werden muss, spart man sich an den Arbeitstagen dann mindestens die Hälfte der Zeit! Wenn ihr daran interessiert seid, lasst es mich wissen und ich schreibe euch gerne auf, wie so ein Vorbereitungstag genau aussehen kann.

Heute habe ich euch ein Rezept mitgebracht, das ungefähr 20 Minuten dauert. Die Mengenangaben sind für 3-4 Portionen und ihr könnt es problemlos ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahren und aufwärmen.

Zutaten

  • 300g Reis
  • 8 kleine Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 4 Karotten
  • 1 rote Paprika
  • 1 TL Tomatenmark
  • Gewürze: Paprikapulver, Kümmel, Curry, Kurkuma, Zimt, Koriander, Chilli
  • 1 TL Senf
  • 1 Dose Kokosmilch
  • ½ Dose geschälte Tomaten
  • 150 ml Brühe

Zubereitung

  1. Reis nach Packungsanleitung kochen.
  2. Zwiebel, Ingwer, Knoblauch, Sellerie, Karotten und Paprika waschen, schälen, klein schneiden. 
  3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Gemüse darin anbraten. Tomatenmark, Gewürze und Senf untermischen und mit anbraten.
  4. Das Ganze mit Tomaten, Kokosmilch und Gemüsebrühe ablöschen und für ungefähr 5 Minuten köcheln lassen, bis es weich ist.
  5. Alles in eine Schüssel umfüllen und pürieren.
  6. Kartoffeln klein würfeln. In der Pfanne noch einmal Olivenöl erhitzen und Kartoffeln darin mit etwas extra Kümmel und Paprika anbraten, bis sie goldbraun sind.
  7. Spinat und püriertes Curry über die Kartoffeln in die Pfanne geben, 2 Minuten köcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Reis servieren.

Es ist sooo cremig und würzig lecker und macht so ein gutes Gefühl im Bauch. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim Nachkochen und Genießen! Liebe Grüße aus Berlin. Eure Anika

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  1. Pingback: Detox für den Darm? Smoothiebowl Rezept | Kamille und Krawall

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