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Orientalische Auberginenpfanne

Die Symptome des Reizdarms sind unglaublich vielfältig. Übersäuerung des Körpers, ein schlechtes Immunsystem, Hormonprobleme, Hautprobleme, Übergewicht, Untergewicht,  unerklärliche Stimmungsschwankungen, Sodbrennen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Angst, Antriebslosigkeit und dann die Klassiker: Verstopfung, Durchfall, Übelkeit oder Blähungen.

Aber Moment mal. Sind Gewichtsprobleme, Angst oder Übersäuerung des Körpers die Auswirkungen eines Reizdarms, oder eigentlich die Ursache?

Ich habe keine Antwort darauf, was bei wem zuerst da war und ob beispielsweise die Psyche das Magen-Darm System beeinflusst oder anders herum – aber ich bin mir ziemlich sicher, dass wir darauf keine detaillierten Antworten brauchen.

Der Genesungs- und Gesundheitsansatz, den ich für mich gewählt habe und auf diesem Blog kommuniziere, hat für mich alle oben genannten Symptome positiv beeinflusst! Ein gesunder Darm legt einen sehr guten Grundstein für unser allgemeines Wohlbefinden. Er ist mit allem verbunden – dem Immunsystem, dem Hormonsystem, allen Entgiftungsprozessen, sogar unserem Unterbewusstsein….

Und dabei ist es egal wo wir anfangen, denn es funktioniert in beide Richtungen: Wenn wir bei unseren Symptomen anfangen (Haut, Gewicht, Übersäuerung, Blähungen etc.) müssen wir uns gesünder ernähren und versuchen auch geistig und emotional ein Gleichgewicht herzustellen. All das pflegt den Darm.
Wenn wir anders herum nicht bei unseren Symptomen, sondern bei unserem Darm anfangen, ernähren wir uns auch gesünder und versuchen genauso geistig und emotional ein Gleichgewicht herzustellen. Ist der Darm voll funktionsfähig, stellt er uns große Selbstheilungskräfte für den ganzen Körper zur Verfügung und beeinflusst damit auch alle anderen Systeme positiv.

Egal wie man die Zusammenhänge zwischen den Systemen also betrachtet: eure Darmgesundheit ist der Dreh- und Angelpunkt für euer Wohlsein. Es lohnt sich wirklich für jeden, seinen Darm zu pflegen.

Weil ich spezifisch darum gebeten wurde: hier ein Rezept, das besonders gut bei  einem übersäuerten Körper hilft. Meine Auberginenenpfanne enthält besonders viele basisch wirkende Zutaten. Die größten Säurelieferanten (Fleisch, Alkohol, Koffein, Zucker, Weißmehl und einige Milchprodukte), sind allerdings sowieso in keinem meiner Rezepte zu finden 😉

Ganz liebe Grüße aus dem sonnigen – ich kann es immer noch kaum fassen – Berlin ♥️
Anika

 

Für zwei Personen. 20 Minuten.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Stangen Sellerie
  • 2 Auberginen
  • 10 Champignons
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1/2 TL Honig
  • Gewürze: Paprikapulver, Koriander, Zimt, Chilli, Salz und Pfeffer
  • 100ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 10 Datteln
  • Optional: Pistazien, Kokosjoghurt und frische Minze zum Servieren.

Schmeckt am besten mit ein paar Scheiben Knäckebrot (z.B. dieses) als Beilage.

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen, kleinschneiden und in einer Pfanne in heißem Olivenöl kurz anbraten.
  2. Sellerie, Auberginen und Champignons kleinschneiden, hinzugeben und für weitere 3-4 Minuten braten.
  3. Tomatenmark, Honig und alle Gewürze gut untermischen.
  4. Alles mit Gemüsebrühe und Tomaten ablöschen und circa 5 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  5. Währenddessen die Datteln kleinschneiden und zum Schluss untermischen.
  6. Mit Pistazien, Kokosjoghurt und frischer Minze anrichten, in Ruhe hinsetzen und mit etwas Knäckebrot oder Reis genießen 😌

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