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Quinoa Konfekt

Wer liebt sie nicht: Süßigkeiten! Bevor ich angefangen habe, meine Gewohnheiten auf den Kopf zu stellen, hatte ich eine regelrechte Zuckersucht. Heute sind Heißhunger und überwältigende Gelüste nach Schokolade und Torten schon lange kein Thema mehr.

Häufig werde ich gefragt, ob ich so viel von meinen Rezepte essen kann, wie ich will.
Die Antwort ist ganz klar: nein.
Ganz abgesehen davon, dass Portionsgröße und die Art und Weise wie ich esse (Welche Portionsgröße ist optimal) eine entscheidende Rolle spielen, tun mir auch Süßigkeiten nicht gut, die mit natürlichen Süßungsmitteln wie Honig, Ahornsirup, Kokoszucker oder  Früchten zubereitet sind, wenn ich es übertreibe. Und letztendlich gilt das für alles, nicht nur für den Zucker. Es gibt kein Lebensmittel, das ich unendlich konsumieren kann, ohne dass es ungesunde Nebeneffekte für meinen Körper hat. Die goldene Mitte ist die Lösung. Egal ob gesunde Kohlenhydrate, gesunde Eiweiße, gesunde Fette oder eben gesunden Zucker: alles in Maßen.

Zwei Dinge helfen mir dabei.

  1. Nicht zu viele natürliche Süßstoffe verwenden.
    Ich sehe häufig Rezepte auf Foodblogs, die zwar „zuckerfrei“ sind, allerdings Unmengen Bananen, Datteln, Kokoszucker oder Ahornsirup angeben. Interessanterweise ist diese Süße wirklich eine Gewohnheitsache.
    Ich erinnere mich noch genau daran, dass ich mir vor einiger Zeit mal richtig etwas gönnen wollte und ein Stück meines ehemaligen Lieblingskuchens (Donauwelle 🤩) essen wollte. Allerdings war er mir viel zu süß und ich habe nach der ersten Gabel aufgehört.
    Fangt mit vielen Datteln oder was auch immer an und benutzt jedes Mal eine weniger. Nach ein paar Wochen hat man sich daran gewöhnt und ich verspreche euch: es macht so herrlich frei, nicht mehr diesen Gelüsten zu unterliegen!
  2. Nicht mit mir selber kämpfen
    Das Leben ist zu kurz, um die eigenen Sehnsüchte ständig zu unterdrücken. Wenn ich das Gefühl habe, es entgeht mir etwas, wenn ich das jetzt nicht probiere, probiere ich es. Es zählt das, was wir in 80 Prozent der Zeit tun und unsere Körper sind bei weitem stark genug, um 20 Prozent Fehlentscheidungen zu verkraften!
    Ein kleiner Tipp: Wenn du dich schon dazu entscheidest, eine Ausnahme zu machen, setz dich in Ruhe hin und genieß sie so richtig. Das stellt sicher, dass du nur ein Stück Kuchen und nicht gleich das ganze Blech isst 🙂

Allerdings ist mein Bedürfnis nach Ausnahmen wirklich eine Seltenheit, die ich an einer Hand abzählen kann. Ich genieße das gesunde Essen so sehr, dass mir nichts fehlt. Eins meiner neuen Lieblingsrezepte habe ich euch heute mitgebracht. Diese kleinen Schokopralinen sind wunderbar kross, brauchen wirklich wenig Süßungsmittel und sind ganz schnell und einfach zu machen.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zubereiten und ein wunderschönes Wochenende.

Eure Anika

P1150655

Für zwei Personen. 15 Minuten.

Zutaten

  • 50g gepuffter Quinoa
  • 2 EL Cashewmus
  • 2 EL Dattelsirup
  • 1 EL Kokosöl
  • 1/2 TL Zimt
  • 25g Schokolade (meine liebsten sind lovechock und Lindt 99%)

Zubereitung

  1. Cashewmus, Dattelsirup und Kokosöl auf kleinster Stufe unter ständigem Rühren in einem Topf erwärmen, bis eine homogene (dicke) Flüssigkeit entsteht.
    Es sollte nicht zu warm werden!
  2. Alles in einer großen Schüssel mit Zimt und Quinoa gut durchmischen. Die Masse sollte sich gut in Bällchen formen lassen. Gegebenenfalls etwas zusätzlichen Sirup oder Quinoa hinzugeben!
  3. Kugeln formen und im Kühlschrank aushärten lassen.
  4. Währenddessen Schokolade erwärmen. Die Kugeln in Schokolade tunken, dekorieren und trocknen lassen.
    Halten sich im Kühlschrank circa 1 Woche.

 

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